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Vorsorge für Schwangere

Zuerst herzlichen Glückwunsch!!!


Sie sind schwanger! Wir möchten Sie bis zur Geburt begleiten und Sie auch exzellent versorgen. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen nur noch die Grundversorgung zur Überwachung Ihrer Schwangerschaft.

Für eine erweiterte und bessere Vorsorge gibt es jedoch weitere Untersuchungen, die nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Kassen aufgeführt sind, die für eine optimale Überwachung Ihrer Schwangerschaft aber sehr empfehlenswert sind. Diese Leistungen müssen Sie selbst bezahlen. Es handelt sich dabei um die sogenannten
individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL).


Wir empfehlen Ihnen für eine verbesserte Vorsorge folgende
sinnvolle Untersuchungen:


Ultraschall
In den Mutterschaftsrichtlinien sind bei unauffälligem Schwangerschaftsverlauf lediglich drei Ultraschalluntersuchungen während der gesamten Dauer vorgesehen. Natürlich ist es schöner Ihr Kind alle vier Wochen im Ultraschall heranwachsen zu sehen. Auf Wunsch können wir für Sie bei jedem Vorsorgetermin oder auch nach Vereinbarung (wenn z. B. Ihr Partner auch Zeit hat), eine zusätzliche Ultraschalluntersuchung durchführen.

Abklärung Ihres Immunschutzes auf Toxoplasmose
Ein erhöhtes Risiko besteht bei vermehrtem Kontakt zu bestimmten Tieren
(z. B. Katzen, Nagetieren, Vögel). Eine akute Infektion durch den Toxoplasmose-Erreger kann bleibende Schäden bei Ihrem Kind verursachen. Haben Sie bereits vor der Schwangerschaft eine Toxoplasmose Infektion durchlebt (die Sie häufig gar nicht bemerken), dann besteht bei Ihnen ein Immunschutz. 5o bis 6o % der Frauen sind immun.

Abklärung Ihres Immunschutzes auf
Windpocken, Cytomegalie und Ringelröteln

Bei allen drei Infektionen handelt es sich um typische Kinderkrankheiten, weshalb Sie diese Untersuchungen vor allem dann durchführen sollten, wenn Sie häufig Kontakt zu anderen Kindern haben.

Oraler Glucosetoleranztest
Jede 14. Schwangere hat erhöhte Blutzuckerwerte. Dies nennt man Gestationsdiabetes. Da ca. jede zweite Frau mit Gestationsdiabetes in den nächsten 10 Jahren auch selbst zuckerkrank wird, ist eine Früherkennung sinnvoll. Für das Kind bedeutet das erhöhte Zuckerangebot vermehrtes Wachstum und häufigere Geburtskomplikationen. Dieser Entwicklung kann man bei frühzeitiger Diagnose gegensteuern.

ß-hämolysierende Streptokokken
Während der ersten drei Lebenstage sind Neugeborene gegenüber Infektionen mit ß-hämolysierenden Streptokokken besonders gefährdet. Ist Ihre Scheide infiziert, geben Sie die Bakterien während des Geburtsvorganges an Ihr Kind weiter. ß-hämolysierende Streptokokken können eine lebensgefährliche Infektion verursachen. Durch einen Kontrollabstrich in der ca. 36. Schwangerschaftswoche läßt sich eine Infektion bei Ihnen ausschließen.

Wird bei Ihnen eine Infektion nachgewiesen, so erhalten Sie im Geburtsverlauf, oder das Neugeborene nach der Geburt, eine Antibiotikatherapie. Damit wird die Erkrankung Ihres Kindes verhindert.

Ab der 36. Schwangerschaftswoche bieten wir geburtsvorbereitende Akupunktur durch unsere Hebamme an.
Eine individuelle Begleitung durch unsere Hebamme während der Schwangerschaft und auch nach der Geburt ist natürlich selbstverständlich!

Alle oben aufgeführten Untersuchungen sind im individuellen Falle
sinnvoll und wünschenswert.


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Mo - Do
Fr.
8.00-20.00 Uhr
8.00-16.00 Uhr
Praxis für Frauengesundheit
Dr. med.
Ulrich Wiegand
Martin Agnischock
Poststraße 15
49477 Ibbenbüren